Wenn Sie den Bedarf sehen, die Belastungen Ihrer Mitarbeiter zu reduzieren [siehe: Welche Seminarbausteine gibt es?], dann sind Schritte notwendig, um das von Ihnen gesteckte Ziel zu erreichen.

Vorgespräch

Es wird zunächst ein Vorgespräch stattfinden, in denen folgende verantwortliche Personen beteiligt sein sollten:

  • Geschäfts- oder Betriebsleitung
  • eventuell Vertreter des Betriebsrates
  • Fachkraft für Arbeitssicherheit
  • Betriebsarzt [in Ausnahmenfällen]


Die verschiedenen Problemfelder werden angesprochen, in den Bereichen „Gesund und sicher – Arbeitsplatz LKW“ und nach den bereits genannten Ursachen [z.B. Unfallursachen untersuchen, Stress, Ernährung, Arbeitsbelastung, sitzen, heben, tragen] beleuchtet.

Haben Sie ein Problempunkt, der Sie besonders interessiert oder besteht die Möglichkeit, mehrere Probleme zu kombinieren, um daraus eine Moderation zu erstellen?
So könnten folgende Kombinationen möglich sein:

A1   Belastung und Beanspruchung
A6   Ernährung
A7   Ermüdung
A1   Belastung und Beanspruchung
A2   Sitzen, heben, tragen
A8   Arbeitszeit und Erholung

B1   Entstehung von Unfällen
B2   Sicher fahren
B3   Sicher arbeiten

Die Kombinationen ergeben sich aus Ihren betrieblichen Erfordernissen und der der bereits in „Auswahl einzelner Bausteine“ erwähnten Evaluation.

Dabei sollte bei der Auswahl der Bausteine im Vorgespräch unbedingt noch folgende Punkte beachtet werden:

  • Art des Unternehmens [Fern-, Nahverkehr, Stückgut, Entsorgung usw.]
  • Besonderheiten der transportierten Güter [fest, flüssig, gasförmig, Schüttgut, Stückgut]
  • Art der eingesetzten Fahrzeuge [Sonderaufbauten, Coil, Tank, Druckbehäter, Kipper usw.]
  • Betriebsgröße [KMU, besonderer Betriebsablauf aufgrund der Größe, Schichtzeiten usw.]
  • Anzahl der Beschäftigten [Arbeitsteilung, Schichtpläne, Kommunikation usw.]
  • Alter der Beschäftigten [eingehen auf besondere, altersgerechte Vorgehensweise usw.]
  • Krankheits- und Unfallstatistik [Unfallschwerpunkte, krankmachende Einflussfaktoren usw.]


Ziel dieses Vorgespräches sollte sein, in Verbindung mit der Evaluation und den eigentlichen betrieblichen Gegebenheiten, die notwendigen Bausteine zu finden und Ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen.

Gründliche Vorbereitung

Je mehr Informationen zur Verfügung gestellt werden, desto besser können wir auf betriebsspezifische Gegebenheiten eingehen.
Deshalb sollten Sie sich nicht scheuen, auch wenn es in vielen Bereichen schwer fällt, Informationen soweit zur Verfügung zu stellen, um ein optimales Ergebnis erzielen zu können. Denken Sie daran, es geht um Ihre Mitarbeiter, Ihre Humankapital; auch wenn viele Unternehmen den Wert des Personals noch nicht erkannt haben (nur um den demographischen Wandel hier anzusprechen).

Visualisieren

Bei der Visualisierung sollte es der Moderation ermöglicht werden, einen entsprechenden Raum zur Verfügung zu stellen, der folgende Anforderungen erfüllt:

  • Größe, zur Aufnahme der Teilnehmer
  • entsprechende Lichtverhältnisse
  • Sitz- und Schreibgelegenheiten
  • Toiletten
  • Technik
  • Versorgung mit Getränken und eventuell Speisen


Erst in einer entsprechend zur Verfügung gestellten Räumlichkeit, kann mittels Beamer, Folien, Flipcharts und Filmen die Moderation [aktives Einbeziehen der Teilnehmer in die Seminarbausteine durch Diskussionen, Vorträge, Erarbeitungen bestimmter Themenbereiche] realisiert werden.

Objektivität

Wunder können wir nicht versprechen. Wir können Ihnen aber anhand der von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten objektive Vorschläge machen, wie Sie mittels der Moderation zu einem brauchbaren Ergebnis gelangen, aufgrund folgender Tatsachen:

  • wir sorgen uns auch im Nachgang einer Moderation um die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter
  • wir sind selbst auch im Bereich des Güterkraftverkehrs tätig
  • wir haben selbst gewerbliche Mitarbeiter eingestellt
  • wir sind regelmäßig in Fortbildungsveranstaltungen [bspw. BG]
  • Ausbildung zum AGG- Moderator
  • Ausbildung nach der AEVO [Ausbildungs-Eignungs-Verordnung]


Aus dieser Sichtweise sind wir in der Lage, das Umfeld Ihrer Mitarbeiter realistisch einzuschätzen.
Hinzu kommt, dass wir Ihnen mit der Moderation Querverweise aufzeigen:

  • Unfallverhütungsvorschriften
  • Gefährdungsbeurteilung – und analysen
  • gesetzliche Grundlagen wie das Arbeitssicherheitsgesetz