Verfahrensablauf: Nachbesprechung

Sollten Sie die Durchführung einer AGG-Moderation zur Schulung Ihres Personals wünschen, dann wäre es auch wichtig, eine Nachbesprechung mit folgenden Punkten durchzuführen:

  • Wurden alle Inhalte verständlich und zielsicher vermittelt?Gab es Probleme bei der Durchführung?
  • Welche Themen sind für eine weitere Schulung von besonderem Interesse?
  • Wie können die Themen auch innerbetrieblich umgesetzt werden?
  • Gibt es weitere Anregungen seitens der Geschäftsführung und der beteiligten Mitarbeiter?
  • Lässt sich ein vergleichbares Projekt auch auf andere Bereiche ausweiten?
  • Wie können Betriebsabläufe optimiert werden?
  • Wo ist eine weitere intensive Schulung notwendig?

Eine Nachbesprechung ist immer sinnvoll, da die Unternehmensleitung natürlich ein informatives Recht darauf hat, inwieweit die geplanten Ziele umgesetzt worden sind und in welchem Umfang das Projekt „Mitarbeiterschulung- und sensibilisierung“ auch bei dem beteiligten Personenkreis angekommen ist [Befragungen der Mitarbeiter].
Die Resultate daraus werden auf Wunsch diskutiert, analysiert und das Ergebnis zur Verbesserung zukünftiger Unterrichtseinheiten verwendet.

Hier muss die Betriebsleitung über folgende Verhaltensregel informiert werden:
Sollten Sie eine Schulung erwägen, dann gilt jedes gesprochene Wort innerhalb des Seminars als vertraulich. Nur wenn die zu schulenden Mitarbeiter darauf vertrauen können, uneingeschränkt über „Missstände“ innerhalb des Unternehmens zu berichten [sachlich orientiert, ohne die Nennung von Personen und Namen], dann können in einem Nachgespräch die offensichtlichen Probleme mit dem verantwortlichen Personenkreis besprochen werden, ohne dass diese Mitarbeiter nachträglich denunziert werden.

Sehen Sie das als Chance, betriebsbedingte Abläufe zu verbessern, die auch von Ihren Mitarbeitern getragen werden, um so eine innovative Bereitschaft gegenüber Ihrem Personal zu zeigen.