Das Ein- und Aussteigen

Der häufigste Fehler, der zu einem Arbeitsunfall und damit zum Ausfall eines Mitarbeiters führen, ist der falsche Ein- und Ausstieg.

Hier wird gezeigt, wie ein Arbeitsunfall nahezu ausgeschlossen wird, wenn die Ein- und Ausstiegsregeln beachtet werden.

Weisen Sie Ihre Fahrer vor allem darauf hin, dass der Ein- und Ausstieg jeweils mit dem Rücken zur Straßenseite erfolgen muss. Die Griffigkeit der Trittstufen muss immer überprüft werden. Erst dadurch wird gewährleistet, dass bei einem Abrutschen von den Stufen die Wirbelsäule nicht verletzt wird bzw. durch die Nutzung der Handläufe die Auswirkungen des Abrutschens gemildert werden.

Auf keinen Fall darf beim Aussteigen von der oberen Position [Sitzhöhe] nach vorne herausgesprungen werden. Die Gefahren von schwerwiegenden Fersen- und andere Knochenbrüche sind enorm.

In dieser Bilderreihe sind nur drei Trittstufen vorhanden; die Anzahl variiert je nach Fahrzeug.

Der Einstieg

Der Ausstieg

Der Ausstieg erfolg prinzipiell in der umgekehrten Reihenfolge zum Einstieg. Der Ausstieg ist erfahrungsgemäß immer gefährlicher als der Einstieg, da aus der sicheren Sitzposition ein Abstieg initiiert werden muss. Während einer Fahrt können sich die Bedingungen der Trittstufen wesentlich geändert haben (Regen, Eis, Schnee usw.). Hier muss besonders auf die Griffigkeit der Trittstufen geachtet werden.

Deshalb ist vor allem beim Aussteigen eine besondere Sensibilisierung notwendig.

Anmerkung:

Es ist beim Ein- und Aussteigen unbedingt auf den Verkehr zu achten. Das Ein- und Aussteigen ist nur dann gefahrlos möglich, wenn beide Vorgänge nicht durch vorbeifahrende Fahrzeuge gestört werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man durch Fahrzeuge erfasst wird.